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  Azoren – Azores – Acores - Berichte über Sehenswürdigkeiten, Vulkane, Historie, Flora und Fauna, Klima, Vulkanausbrüche, Emigranten und große Gastfreundschaft.
Bilder von Scrimshaw, Cafe Sport, Kunsthandwerk, Brandungsschwimmen, Wandertouren, Fiestas, Imperios, Touradas, Kochen im Vulkan, Kraterseen und Wasserfällen.
Peter J. Orth, privat, unabhängig und neutral - da weder Veranstalter noch Vermieter - ist Kenner der Azoren. Er liebt Blumenparadiese und die Gastfreundschaft ihrer Bewohner.


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Azoren – Azores – Acores

Azoren – Azores – Acores - Wanderreise – Segelreise Azoren – Walbeobachtung – Infos zu den 9 Inseln

Azoren – Azores – Acores
 Zu den Inseln  

Segelreise Azoren – Studienreise Azoren – Wanderreise Azoren – Walbeobachtung – Infos zu den 9 Inseln

Im Yachtclub von Sevilla lernte ich John aus Vancouver kennen. Er schwärmte von den Azores, auf denen er während seiner Atlantiküberquerung Station gemacht hatte. Er erzählte von riesigen Vulkanen mit ihren geheimnisvollen Kratern, vom PICO, einem der schönsten Berge, welcher die Wolken überragt. Nachdem er mir auch noch ein Foto der Wasserfälle von FLORES gezeigt hatte, verfolgte mich der Wunsch, diese Inseln zu besuchen, bis in meine Träume ... Nach dem Wunsch kam die Planung. Ausgerüstet mit den Monatskarten für den Nordatlantik, sowie portugiesischen und englischen Seekarten, vertiefte ich mich in die spärliche Literatur, die es über die Azoren zu kaufen gab. Als inhaltlich aussagekräftiger erwiesen sich die Reiseberichte der „Trans Ocean Segler“, die bei ihren Weltumseglungen die Azoren besucht hatten. Ihre Begeisterung zeigte sich in Beschreibungen wie „die neun Blumentöpfe des Atlantik“ oder in Danksagungen für die unvergleichliche Gastfreundschaft der Azorianer. Gleichzeitig verwiesen sie jedoch auch auf die Schwierigkeit der Häfen und Ankerplätze. Nur HORTA auf FAIAL, ANGRA DO HEROISMO auf TERCEIRA und die Hauptstadt PONTA DELGADA auf SAO MIGUEL schienen sichere Häfen zu haben. Zwar besitze jede Insel, so die erfahrenen Seglerkollegen, wenigstens eine Mole, doch wenn der Wind von der offenen See in den Hafen stehe, könne dies sehr schnell zu einer tödlichen Falle für eine kleine Yacht werden. Ich nahm die Warnung ernst.
Ich rüstete meine „Swan of Bonn“ zusätzlich mit Kurzwellensender, Radar, Wetterkartenschreiber, Windgenerator und Solarzellen aus. Anfang Mai war es dann soweit. Als sich die seit zehn Tagen herrschenden stürmischen Westwinde in der Straße von Gibraltar in eine frische Brise aus Nordost verwandelten, verließ ich bei Sonnenaufgang den schützenden Hafen von SOTOGRANDE. Ich segelte nonstop nach PORTO SANTO, einer kleinen Nachbarinsel von Madeira. In PORTO SANTO fielen mir zuerst die zahlreichen Kunstwerke der Segler an den Molenwänden auf. Da jeder Segler sein Boot liebt, war es auch für mich ein erwärmender Gedanke, meine „Swan of Bonn“ an diesen Mauern verewigt zu sehen. Nach einem mehrtägigen Aufenthalt segelte ich weiter Richtung Azoren, ohne zu ahnen, dass diese Inseln für die nächsten beiden Jahre meine Heimat sein sollten. Das Wenige, das ich im Vorfeld über die Inselgruppe gelesen hatte, war nichts zu dem, was ich selbst erlebte und was mir die Bewohner erzählten. Die Inseln blieben, nicht zuletzt aufgrund ihrer geographischen Lage, lange Zeit unentdeckt.
Lage:
Die Azoren liegen mitten im Nordatlantik, zwischen 35 °und 31°westlicher Länge und 36°und 43 °nördlicher Breite. Mehr als 800 sm von Lissabon und 2000 sm von New York entfernt blieben die Inseln lange unentdeckt.
Vulkanismus:
Wo die europäischen, amerikanischen und afrikanischen Erdplatten aneinander stoßen, entstanden vor ca. dreieinhalb Millionen Jahren diese aus einer Tiefe von 5000 Metern herausragenden neun Vulkaninseln.
Geschichte:
Entdeckt wurden sie von dem portugiesischen Kapitän DIOGO do SILVES im Jahre 1427. Am 2. Juli 1439 erhielt „Heinrich der Seefahrer“ von ALFONSO V. die Erlaubnis, Santa Maria, Sao Miguel, Terceira, Graciosa, Sao Jorge, Pico und Faial zu besiedeln. Über ein Jahrzehnt später, im Jahre 1450, entdeckte DIOGO do SILVES auch die Inseln Flores und Corvo, womit alle neun Inseln komplett bekannt waren.
Name:
Seinen Namen „Acores“ erhielt der neu entdeckte Archipel, weil man glaubte, Habichte (Acores) gesehen zu haben. In Wirklichkeit waren es jedoch Bussarde.
Flora:
Die isolierte Lage des Archipels erwies sich als Vorteil für die Flora, die nahezu 70 endemischen, das heißt nur auf den Azoren beheimateten Pflanzen, Raum bietet. Auf den Azoren treffen wir heute 400 (!) verschiedene Moosarten und über 300 unterschiedliche Farne an.
Klima:
Das Klima ist, begünstigt durch die Nähe des Golfstroms und die bis zu 2.351 Meter hochragenden Vulkankegel, subtropisch. Die Inseln entwickelten sich deshalb im Laufe der Zeit zu Blumenparadiesen. Sie sind sehr fruchtbar. So gedeihen sowohl subtropische als auch nordische Pflanzen. Ich war deshalb nicht mehr überrascht, als ich neben Mais, Weizen, Kartoffeln, Ananas, Bananen, Tee, Kaffee, Yams und Tabak auch noch Weinanbau vorfand. Übrigens ein Wein, der schon vom Zaren außerordentlich geschätzt wurde.
Vulkanausbrüche:
Trotzdem hat auch dieses Paradies seine Schattenseite, denn die Bewohner leben in ständiger Bedrohung durch Vulkanausbrüche und Erdbeben. Der letzte Ausbruch war auf der Insel Faial im Jahre 1957. Am 12. Januar 1981 zerstörte ein schweres Erdbeben die Weltkulturstadt Angra do Heroismo. Täglich werden durch seismografische Messungen erneut kleine Beben festgestellt.
Emigranten:
Viele Azorianer sind wegen der drohenden Naturkatastrophen ausgewandert. Die, die in der Nähe von heißen Quellen und brodelnden Schwefeldämpfen geblieben sind, scheinen umso lebenslustiger und fröhlicher. So werden Feste und Gastfreundschaft sehr hoch geschrieben.
Gastfreundschaft:
Als ich den ersten Azoren-Hafen VILA do PORTO mit meiner Yacht erreichte, kamen spontan viele Bewohner zu Begrüßung. Ihre liebenswürdige und fröhliche Art wird mir unvergessen bleiben.

Orth-Haus,
aus dem Buch
© Hafengraffiti
von Peter J. Orth
Als Gäste kamen wir,
als Freunde durften wir gehen,
so waren wir immer willkommen hier,
und man freut sich auf ein Wiedersehen.
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